02.09.2010 | AMI-Infografik
Rapspreise angebotsbedingt im Aufwind
(AMI) – Die rege Nachfrage nach Raps hat die Preise im Wirtschaftsjahr 2009/10 stetig steigen lassen, obgleich aus deutscher Erzeugung eine Rekordernte zur Verfügung stand. Mit der witterungsbedingten Verzögerung der Ernte 2010 wurde die Marktversorgung ab Jul ...
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Die Europäischen Obst und Gemüsemärkte
– Gibt es Strategien jenseits der Abwärtspreisspirale?
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Aktuelle Meldungen aus den Online-Monitoren
02.09.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Noch immer ist die Getreideernte nicht überall abgeschlossen. So stand beispielsweise in Thüringen zum Monatswechsel noch gut ein Drittel des Weizens auf dem Halm.
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02.09.2010 | Gemüse | Marktlage
AMI - Die ausgeprägte Angebotsknappheit bei Blumenkohl hat die Preise in der letzten Zeit auf Spitzenniveau katapultiert. Und eine rasche Wende in der Marktversorgung ist angesichts der relativ niedrigen Temperaturen, die sich inzwischen in Mitteleuropa eingestellt haben, auch in der nächsten Woche wohl noch nicht in Sicht. Es steht zwar reichlich Ware auf den deutschen Feldern, diese ist jedoch noch meist im Wachstum zurück. Erst für die 37. Woche rechnet man mit steigenden Erntemengen und einer gewissen Entspannung.
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02.09.2010 | Ölsaaten | Marktlage
AMI - Am Rapsmarkt bleibt es umsatzschwach. Es läuft ein bisschen Ware auf den vorderen Positionen Richtung Mühlenstandorte, aber obgleich sich auch die Erzeugerpreise wieder erholen konnten, reicht der Impuls nicht aus sich von ihrer Ware zu trennen.
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01.09.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Mitte August hat bewegt sich die Milchanlieferung fortgesetzt deutlich über der Vorjahreslinie. Dennoch ließen sich zuletzt für Industrierahm und Magermilchkonzentrat festere Preise durchsetzen. Mit dem Ende der Ferien in den meisten Bundesländern hat sich die Nachfrage an den Produktmärkten belebt. Es kamen vermehrt Abschlüsse zustande. Die Preise waren zum Monatsende überwiegend stabil bis leicht fester.
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01.09.2010 | Geflügel | Deutschland | Verbrauch
AMI/MEG -
Dank sommerlicher Temperaturen im Juli 2010 waren die
Grillaktivitäten der Deutschen sehr ausgeprägt. Die Haushaltskäufe von
Geflügelfleisch beliefen sich in diesem Monat nach Daten des GfK-
Haushaltspanels auf 30.997 t, das waren fast 10 % mehr als zwölf Monate
zuvor.
Insbesondere die Käufe von frischen Putenteilen legten zu, und zwar im Vergleich zum Vorjahr um 25 % auf 8.696 t. Bereits im Juni war das 2009er Ergebnis um 19 % übertroffen worden. In keinem Monat dieses oder des Vorjahres wurden mehr frische Putenteile gekauft. Die Käufe von frischen Hähnchenteilen stiegen im Juli ebenfalls kräftig, und zwar um 21 % auf 13.733 t. mehr »
31.08.2010 | Verbraucherpreise | Rohstoffe | Brot
AMI - In den Medien lauten die aktuellen Schlagzeilen „Brot wird teurer, weil die Getreidepreise steigen“. Tatsächlich haben die Getreidepreise seit Anfang Juli um mehr als die Hälfte zugelegt. Bei höheren Getreidenotierungen verteuert sich die Produktion von Mehl und damit auch die Herstellung von Brot. Doch wie hoch ist eigentlich der wertmäßige Anteil des Rohstoffes am Brotpreis?
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31.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Die Situation am globalen Weizenmarkt wird derzeit von den Erntemeldungen und Produktionsschätzungen auf der Nordhalbkugel geprägt. Vor diesem Hintergrund entwickelten sich die Preise an den internationalen Handelsplätzten im Wochenvergleich auch nicht einheitlich. In Europa führte die witterungsbedingt weiter nach unten korrigierte Ernteschätzung zu steigenden Preisen. Dagegen gaben die Weizenpreise in den USA aufgrund der sehr guten Ernteprognosen und hoher Lagerbestände zuletzt doch wieder etwas nach. Darüber hinaus beeinflussen die aktualisierten Produktionsdaten und der Fortschritt bei der Aussaat des Wintergetreides in den Schwarzmeerländern weiterhin die Marktentwicklung.
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31.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die mittlerweile vorliegenden Daten zum Agraraußenhandel im Juni 2010 machen das vergangene Wirtschaftsjahr komplett. Damit ist es nun amtlich: die Ausfuhren frischer Kartoffeln haben einen neuen Rekord aufgestellt. Insgesamt verließen mit 1,631 Mio. t noch einmal 2 % mehr frische Kartoffeln das Land als im Vorjahr.
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30.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Nach einer langen Zitterpartie nähert sich die Getreideernte inzwischen auch in den Spätgebieten dem Abschluss. Der zuletzt geerntete Weizen weist überwiegend sehr schwache Fallzahlen auf und ist daher nicht als Brotgetreide zu verwenden.
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27.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Der gestrige 21. Weuthen Kartoffeltag am Niederrhein war wieder einmal Forum für Nachrichten, Meinungen und Erfahrungen zum Kartoffelmarkt, dessen Grenzen weit über Nordrhein-Westfalen hinaus gesteckt waren. Der Branchentreff fiel außerdem mit dem 125-jährigen Bestehen der Firma Weuthen zusammen, die seit 1990 Teil der RWZ-Gruppe ist.
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26.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Immer deutlicher zeichnet sich in Deutschland ein Defizit an hochwertigem Brotweizen ab. Vielerorts ist die Getreideernte noch nicht abgeschlossen, auch wenn trockeneres Wetter zuletzt zumindest regional gewisse Fortschritte zuließ.
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26.08.2010 | Gemüse | Marktlage
AMI - Deutschlandweit bleiben die Erntemengen bei Kopfsalat für die Jahreszeit weit unter dem Durchschnitt. Die extremen Witterungsbedingungen mit gebietsweisen Starkniederschlägen und Überschwemmungen in Südwestdeutschland, die darauf folgende Hitzewelle und Trockenheit und wieder anschließende regnerische Witterung wirken in der Produktion wohl noch eine Weile fort. Angesichts der sich immer mehr herauskristallisierenden Angebotsknappheit hat sich die festere Preisentwicklung seit der letzten Woche noch fortgesetzt.
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25.08.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Mitte August hat sich die umfangreiche Milchanlieferung fortgesetzt. Die Vorjahreslinie wurde deutlich überschritten. Die Preise für Magermilchkonzentrat und Industrierahm tendierten zum Monatsende dennoch unverändert bis fester. An den Produktmärkten hat sich die Nachfrage regional mit dem Ende der Sommerferien teils leicht belebt. Die Preise zeigen sich Ende August weitestgehend unverändert. Lediglich bei Dauermilcherzeugnissen kam es zuletzt zu Veränderungen. Bei Vollmilchpulver hielten die schwächeren und bei Molkenpulver die festeren Tendenzen weiter an.
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25.08.2010 | Deutschland | Sauen | Notierung
AMI/VEZG - Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) teilt mit, dass sie ihre Notierung für Schlachtsauen Angang September umstellen wird. Bisher bezog sich die Preisempfehlung der Vereinigung auf einen ab-Hof-Preis, zukünftig soll, wie bei den Schlachtschweinen, frei Eingang Schlachtstätte notiert werden.
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25.08.2010 | Deutschland | Futtermittel | Preise
AMI - Die in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftskammern von der AMI erhobenen Futtermittelpreise zeigen im August einen deutlichen Aufwärtstrend. Im Bundesdurchschnitt lag der Preis für eine Tonne Schweineendmastfutter bei rund 213 Euro/t, das waren gut 23,50 Euro mehr als im Juli und knapp 20 Euro mehr als im August 2009.
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25.08.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Am Kassamarkt setzten sich bei ruhigem Handel zuletzt niedrigere Rapspreise durch. Grund sind die schwachen Vorgaben vom Weltmarkt, an dem die positiven Angebotsaussichten für die USA, fallende Rohöl- und Aktienmärkte, sinkende Weizenpreise und der allmählich aufkommende Erntedruck in den USA Wirkung entfalten.
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24.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Die Situation an am globalen Weizenmarkt bleibt angespannt. Nachdem die Lage sich in der Vorwoche etwas beruhigt hatte, brachten nun Spekulationen über einen möglichen Importbedarf Russlands wieder Bewegung in die Märkte. Auch die sehr angespannte Versorgungslage Pakistans könnte die Märkte noch beeinflussen. Dabei ist die weltweite Versorgung mit Weizen trotz der witterungsbedingten Ernteausfälle einiger großer Produzenten und Exporteure nicht gefährdet. Die globalen Lagerbestände und Vorräte befinden sich auf hohem Niveau und können die entstandenen Lücken gut füllen.
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24.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Angebot und Nachfrage am Markt für Speisekartoffeln stehen sich momentan noch ausgeglichen gegenüber. Die vergangene Woche vereinbarten Preise können weiterhin erzielt werden. Regen bereitet zwar hier und da Probleme bei der Ernte, die Versorgung ist aber meist problemlos sicherzustellen.
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23.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Trockeneres Wetter erlaubte am Wochenende in Teilen Deutschlands eine Fortsetzung der Getreideernte. Vor allem im Westen, Süden und Nordosten liefen die Mähdrescher auf Hochtouren.
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23.08.2010 | Deutschland | Eier | Produktion
AMI/MEG - Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland deutlich weniger Eier
erzeugt als im Vorjahr. Konkrete Zahlen liegen zwar erst bis Mai 2010 vor,
nach MEG-Kalkulationen dürfte die Vorjahreslinie in den ersten sechs
Monaten aber um etwa 17 % verfehlt worden sein. Da der Inlandskonsum
vergleichsweise stabil zum Vorjahr blieb, war der Importbedarf an Eiern groß.
Insbesondere die Einfuhren von Schaleneiern wuchsen im ersten Halbjahr 2010, und zwar laut Statistischem Bundesamt um 14,8 % auf 4,07 Mrd. Stück. Hauptlieferant Niederlande konnte seine Lieferungen aber nicht ausbauen, mit 2,73 Mrd. Stück wurde das Vorjahresvolumen sogar um 0,4 % verfehlt. Aus allen anderen relevanten EU-Ländern wurde aber deutlich mehr eingeführt, insbesondere aus Polen dem inzwischen zweitwichtigsten Lieferland. Von dort bezog man 423,7 Mio. Eier, und damit 48 % mehr als 2009.
Obwohl der Markt zeitweise knapp versorgt war stiegen auch die Ausfuhren von Schaleneiern, und zwar um 6,1 %. Die Exporte spielen insgesamt aber eine untergeordnete Rolle. mehr »
20.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Bei den Erzeugerpreisen für Speisekartoffeln wurden zuletzt deutliche Korrekturen nach unten verzeichnet. Weiterhin bestehen Sorgen bezüglich Menge und Qualität der Haupternte, auch wenn immer wieder auch über befriedigende Mengen und recht gute Qualitäten berichtet wird.
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19.08.2010 | Niederlande | Produktion
AMI - In den ersten sieben Monaten des aktuellen Jahres schlachteten die Niederländer nach Angabe der PVE gut 700.000 Kälber (Tiere unter 8 Monaten), rund 6 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
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19.08.2010 | Deutschland | Produktion
AMI - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im ersten Halbjahr 2010 etwas mehr Rinder als im Vorjahreszeitraum geschlachtet. Zuwächse gab es vor allem bei den Färsenschlachtungen (7,6 %) und den Kälberschlachtungen (4,2 %). Der stärkste Anstieg war mit einem Zuwachs von 17,3 % in der neuen Kategorie der Jungrinder (Tiere zwischen 8 und 12 Monaten) zu verzeichnen.
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19.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Am Getreidemarkt rückt die Qualitätsfrage immer weiter in den Vordergrund. Vor allem im Norden und Osten kam die Ernte aufgrund von Regenfällen in der ersten Wochenhälfte nur langsam von der Stelle.
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19.08.2010 | Obst | Marktlage
AMI - Aus dem deutschen Anbau kommen derzeit nur sehr wenig Himbeeren. Man befindet sich immer noch im spätsommerlichen Angebotsloch nach dem Ende der Ernte in den Kulturen der zweijährig tragenden Sorten. In den frühen Gebieten kommt die Ernte der einjährig tragenden Herbstsorten auch in dieser Woche erst zögerlich in Gang, so dass ein Ende der knappen Angebotssituation vorerst noch nicht in Sicht ist.
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18.08.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Der Handel mit Raps verläuft derzeit recht ruhig. Mit Sorge werden die wetterbedingten Verzögerungen beim Abschluss der Ernte registriert. Vor allem im Osten des Landes steht neben Weizen auch noch einiges an Raps auf den Feldern, zumal aufgrund der hohen Qualitätsrisiken der Weizendrusch oft vorgezogen wird.
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18.08.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung bewegt sich nach wie vor auf hohem Niveau. Dadurch stehen die Preise für Rohmilch und Magermilch am Spotmarkt unter Druck. An den Produktmärkten verläuft die Nachfrage weiterhin ferienbedingt gedämpft. Die Preise zeigen sich zur Monatsmitte uneinheitlich. Butter und Käse werden zu meist unveränderten Preisen gehandelt. Während der Markt für Vollmilchpulver zur Schwäche neigt, setzen sich bei Molkenpulver die festeren Tendenzen fort.
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17.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Mitte August scheint sich die Situation an den globalen Getreidemärkten etwas zu beruhigen. Im Verlauf der letzten Woche gaben insbesondere die Weizenpreise an den meisten internationalen Handelsplätzen nach. Zuvor hatte das US-Landwirtschaftsministerium in seiner Markteinschätzung von August die globale Versorgungslage (trotz der Produktionsausfälle der Schwarzmeerländer und der Exportbeschränkungen Russlands) als gut eingeschätzt. Insbesondere wurde auf die weltweit hohen Lagerbestände hingewiesen, mit denen die entstandenen Bedarfslücken gut gefüllt werden können. Zudem rechnet man damit, dass andere große Exporteure wie die USA, die EU und Australien, einen beträchtlichen Teil der Lieferausfälle der Schwarzmeerländer kompensieren können.
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17.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Das Geschäft mit Speisekartoffeln verläuft ruhig, aber stetig. Frühe Sorten machen allmählich den Anschlusssorten Platz, allerdings ohne dass es zu ausgeprägtem Angebotsdruck kommt. Dies liegt auch an den anhaltenden Niederschlägen, die in vielen Regionen weiterhin für Verzögerung bei der Rodung sowie für wachsende Qualitätsrisiken sorgen.
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16.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Am Getreidemarkt rückt die Qualitätsfrage immer weiter in den Vordergrund. Anhaltende Niederschläge haben die Ernte in fast allen Regionen am Wochenende kaum vorwärts kommen lassen.
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13.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die heimischen frühen Bio-Knollen ergänzt durch österreichische Neue stellen jetzt das Hauptangebot auf dem deutschen Biokartoffel-Markt. In Österreich hatte es bis zum vergangenen Wochenende viel Regen gegeben, so dass von dieser Herkunft zunächst nur verzögert Ware eintraf.
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12.08.2010 | Geflügel | Niederlande | Produktion
AMI/MEG -
Die jüngsten von der PVE (Productschappen) veröffentlichten
Kennziffern zum niederländischen Hähnchenmarkt deuten auf Stagnation hin.
Insgesamt wurden von Januar bis Mai dieses Jahres 396.200 t Hähnchenfleisch
(Lebendgewicht) an den Schlachtereien angeliefert. Damit wurde das Vorjahresniveau um 1,1 % verfehlt. Die Ergebnisse der
zurückliegenden Monate wurden mit der neuesten Veröffentlichung weitgehend
revidiert.
Auch die niederländischen Ergebnisse der Brütereistatistik verdeutlichen, dass sich am niederländischen Hähnchenmarkt keine Expansion abzeichnet. In den ersten fünf Monaten 2010 wurden 148,87 Mio. Hähnchenküken eingestallt, das waren 1,5 % weniger als 2009. Die Bruteiereinlage unterschritt die Vorjahreslinie im Mai mit 53,9 Mio. Eiern sogar um 8,0 %. mehr »
12.08.2010 | Deutschland | Schweine | Schlachtungen
AMI - Die deutsche Schweineproduktion befindet sich weiter im Aufwind. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen im Juni 4,83 Mio. Schweine an den Haken, so viele wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik.
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12.08.2010 | Obst | Marktlage
AMI - In den warmen Klimalagen des Rheintals geht die Ernte der wichtigen mittelfrühen Sorte Cacaks Schöne in dieser Woche schon weitgehend zu Ende. Bis in die nächste Woche hinein werden dagegen noch Bühler geerntet, die aber mengenmäßig bei weitem nicht mehr die überragende Bedeutung früherer Jahre haben. Aus den klimatisch späteren Anbaugebieten, zum Beispiel dem Bodensee- Raum, bietet man derzeit noch überwiegend Frühsorten. Zu einer Überschneidung der Sorten in den wichtigsten Anbauregionen kommt es in diesem Jahr nicht . Der Absatz der deutschen Ware verläuft, nachdem man inzwischen fast durchweg in den Lieferprogrammen an den LEH und Discount vertreten ist, reibungslos und flüssig.
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12.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Der Getreidehandel verläuft derzeit ähnlich schleppend wie die Ernte. Starke Preisbewegungen sorgen für Verunsicherung bei den Marktteilnehmern und limitieren die Umsätze im Tagesgeschäft.
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11.08.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Nachdem sich die Getreidemärkte wieder beruhigt haben, kühlt sich auch der Rapsmarkt langsam wieder ab. Nach dem Plus kam es zu Kurskorrekturen nach unten, wobei sich eine Schwächetendenz allerdings nicht durchsetzen konnte.
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11.08.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung fällt Anfang August weiterhin sehr umfangreich aus. Die Rohstoffmärkte haben darauf zuletzt nur geringfügig reagiert. Die Preise für Magermilchkonzentrat und Rahm sind aktuell nahezu unverändert. Die Nachfrage an den Produktmärkten ist weiterhin ferienbedingt ruhig, Geschäfte laufen sehr verhalten. Die Preise von Butter, Käse und Milchpulver tendieren überwiegend unverändert bis schwächer. Lediglich bei Molkenpulver setzen sich die festeren Tendenzen fort.
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11.08.2010 | Deutschland | Schweine | Marktlage
AMI - Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Inflation im Juli verstärkt und hat mit einem Anstieg des Verbraucherpreisindexes um 1,2 % den bisherigen Jahreshöchststand erreicht. Neben den gestiegenen Energiekosten (4,7 % teurer als im Juli 2009) trugen auch höhere Verbraucherpreise für Nahrungsmittel (2,6 %) zum allgemeinen Preisanstieg bei.
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11.08.2010 | Deutschland | Ferkel | Marktlage
AMI - Die Ferkelpreise stehen weiter unter Druck. Ein zunehmendes Angebot und mäßiges Kaufinteresse der Mäster sorgen auch diese Woche in den meisten Regionen für Preisabschläge. Diese dürften sich im Bundesmittel auf einen knappen Euro belaufen, lediglich im Süden Deutschlands gibt es stabilere Preistendenzen.
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10.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Anfang August setzte sich das Auf und Ab an den globalen Getreidemärkten weiter fort. Insbesondere die Preise für Weizen erreichten an Terminmärkten zwischenzeitlich neue Jahreshöchststände, um dann jedoch wieder recht deutlich nachzugeben. Auslöser der Preissprünge waren vor allem die Meldungen über ein befristetes russisches Exportstopp sowie Spekulationen über die Exportstrategie der Ukraine und Kasachstans. Dabei scheint ein beträchtlicher Teil der Preissprünge fundamental nicht wirklich begründet. Denn obgleich die globale Weizenernte hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt, dürften die in vorhandenen recht umfangreichen Lagerbestände die entstandenen Produktionslücken gut füllen. Neue Impulse könnte der Getreidemarkt durch die Ende dieser Woche anstehende globale Ernteschätzung des US-Landwirtschaftsministeriums erhalten.
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10.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Im Übergang zur Hauptsaison lebt die Nachfrage nach Speisekartoffeln allmählich auf. Aus dem Nordwesten wird über ein flottes Versandgeschäft berichtet, das für spürbare Marktentlastung sorgt. Das Angebot fällt meist bedarfsdeckend aus, teilweise haben Verarbeitungsbetriebe jedoch Probleme, passende Partien zu finden.
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09.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Die Getreidemärkte erholen sich nur langsam von dem Schock, den Russlands Ankündigung eines Exportstopps ausgelöst hat. Nach einem heftigen Kursanstieg an den Terminmärkten folgte am Freitag wieder eine scharfe Korrektur nach unten.
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06.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die erste Augustwoche verabschiedet sich mit einem stabilen Preisniveau für Speise- und Verarbeitungskartoffeln, welches in die Folgewoche hinein gerettet werden kann. Die Erzeugergemeinschaften in den frühen Gebieten notieren allesamt unveränderte Preise. Angesichts der weiten Flächenräumung und die nach wie vor unterdurchschnittlichen Erträge bei der Sommerernte, wird dies als situationsgerecht beschrieben.
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05.08.2010 | Gemüse | Marktlage
AMI - Noch in der 30. Woche war der Blumenkohlmarkt recht schwach mit Ware versorgt. In der Folge wurden die Preise angehoben, und Vereinbarungen mit dem LEH nur vorsichtig abgeschlossen. In der 31. Woche blieben die Erntemengen im Norden weiterhin begrenzt, im Süden konnten dagegen nach guten Wachstumsbedingungen bereits wieder steigende Mengen geerntet werden. Im Tagesgeschäft machte sich das Fehlen großer Verkaufsprogramme bemerkbar, und die Preise tendierten wieder etwas schwächer. Das im Süden erreichte Angebotslevel macht Abschlüsse mit dem LEH schon wieder notwendig, es bleibt aber eine Gratwanderung, weil man mengenmäßig auch in der nächsten Woche mit der Ernte wohl noch nicht in die „Vollen“ gehen kann.
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05.08.2010 | Welt | Schweine | Produktion
AMI - Die deutsche Schweineschlachtbranche hat aktuell mit Fußball und Fechten eine große Gemeinsamkeit. Im Ranking der Top 20 der weltgrößten Schweinefleischerzeuger steht Deutschland fest nach China und den USA an dritter Stelle.
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05.08.2010 | Dänemark | Schweine | Produktion
AMI - Die jüngst veröffentlichten Viehzählungsergebnisse zeigen einen Schweinebestand in Dänemark, der im Vergleich zum Vorjahr, nahezu stabil blieb.
Die Zählung vom 1. Juli ergab einen Gesamtbestand von 12,53 Mio. Schweinen und damit lediglich 0,7 % mehr als vor einem Jahr.
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05.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Die Preisrallye am Getreidemarkt fand nach kurzer Unterbrechung ihre Fortsetzung. Nach wie vor bestimmen Spekulationen über Ernte und Exportpolitik Russlands das Geschehen.
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04.08.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Der Rapsmarkt tritt in der Hitze der Getreidehausse in den Hintergrund. Vor allem in den USA gingen die Sojanotierungen kräftig mit nach oben. Zuletzt ging aber auch dem Sojamarkt genau wie vorher schon dem europäischen Rapsterminmarkt die Luft aus und die Kurse stabilisierten sich.
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04.08.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung ist witterungsbedingt wieder umfangreicher. Das erhöhte Rohstoffangebot bringt die Preise für Magermilchkonzentrat und Rahm unter Druck. An den Produktmärkten ist die Nachfrage ferienbedingt ruhig und die Geschäfte laufen sehr verhalten. Die Preise sind überwiegend unverändert bis leicht schwächer. Lediglich bei Molkenpulver hat die reduzierte Käseerzeugung zu einem geringeren Angebot an Molke und dadurch zu einer Befestigung der Preise für Molkenpulver geführt.
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04.08.2010 | Deutschland | Eier | Verbrauch
AMI/MEG - Im ersten Halbjahr kauften die Verbraucher laut GfK-Haushaltspanel 3,75 Mrd. Eier, das waren 2,1 % weniger als 2009. Laut Auswertungen der MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) wurden davon 78,0 % im 10er Pack gekauft.
Den zweiten Platz belegten 6er-Packungen mit 433,2 Mio. Stück. 339,9 Mio. Eier wurden als lose Ware verkauft, davon erstanden die Verbraucher 119,9 Mio. Eier direkt beim Erzeuger. Insbesondere dort spielen lose verpackte Eier mit rund 35,3 % der Käufe eine große Rolle. Zum Vergleich: Beim Discounter brachte es lose Ware nur auf einen Anteil von 0,4 %.
Die meistverkaufte Gewichtsklasse waren Eier der Klasse M mit 1,696 Mrd. Stück (45,2 %), dicht gefolgt von Eiern der Klasse L mit 1,402 Mrd. Eiern (37,4 %). Platz 3 belegten die XL Eier mit 144,6 Mio. und den Schluss bildeten S-Eier mit 103,4 Mio. Stück. mehr »
03.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Zum Monatswechsel ging es an den internationalen Handelsplätzen für Agrarprodukte überaus turbulent zu. Insbesondere die Preise für Weizen und andere Getreidearten sprangen zum Beginn des neuen Monates regelrecht nach oben. Hauptursache waren die deutlich nach unten korrigierten Ernteprognosen für die Schwarzmeerländer. Aber auch in anderen Weltregionen haben sich die Ernteaussichten im Vergleich zu den ursprünglichen Erwartungen verschlechtert. Kräftige Preisaufschläge gab es zudem bei Ölsaaten, Zucker und Kaffee und Kakao.
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03.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Viele Abpackbetriebe berichten derzeit von vergleichsweise schwacher Nachfrage nach Speisefrühkartoffeln. Trotzdem kann das verfügbare Angebot glatt untergebracht werden, fällt es doch ertragsbedingt in der Regel eher klein aus. Hinzu kommt, dass im Südwesten und Süden Regen mittlerweile auf einer ganzen Reihe von Standorten den Fortgang der Ernte behindert.
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02.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Am Getreidemarkt hält die Hausse weiter an. Triebfeder bleibt vor allem die Spekulation über einen Exportstopp Russlands. So könnte diese Maßnahme die Wettbewerbschancen von EU-Ware am Weltmarkt weiter erhöhen und in dieser Saison für einen flotten Abfluss von Getreide in Drittländer sorgen.
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30.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Bis zum Redaktionsschluss lagen noch nicht aus allen Bundesländern die vorläufigen Ergebnisse der Bodennutzungserhebung vor. Bestätigt sich Anfang nächster Woche allerdings in Bayern ein Rückgang von gut 1 %, wie er im Mai von den Ernteberichterstattern angenommen wurde, so bleibt der Bundestrend dieses Jahr bei -3 %.
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29.07.2010 | Obst | Marktlage
AMI - Wer in diesem Jahr noch deutsche Kirschen kaufen möchte, sollte dies möglichst bald tun. In den frühen Anbaugebieten ist die Ernte bereits beendet. Sie beschränkt sich jetzt überwiegend noch auf das späte Sortiment in den klimatisch späten Anbaugebieten des Schwarzwaldes, des Bodensee-Gebietes, in Mittelfranken, Sachsen, Thüringen und dem norddeutschen Raum. Aber auch hier gehen die Erntemengen allmählich zurück und man wird bis Ende der nächsten Woche wohl vielfach die Pflücke beendet haben. Im Hinblick auf das kleiner werdende Angebot ergeben sich keine Absatzprobleme und man erhält anbieterweise auch einen begrenzten Spielraum für Preiserhöhungen, was vor allem für die größeren Kaliber gilt.
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29.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Die Getreidemärkte sind derzeit durch eine starke Nervosität geprägt. Der Blick richtet sich vor allem auf die Entwicklung am Pariser Terminmarkt, wo die Weizennotierungen nach kurzer Schwäche zuletzt erneut scharf anzogen. Der physische Handel mit Getreide gestaltet sich extrem schwierig.
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29.07.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Die Rapsnotierungen gaben zuletzt im Sog schwacher Rohölnotierungen und einem schwächeren Dollarkurs nach. Der Kontrakthandel in Paris hat sich beruhigt, obgleich es noch einige Gewinnmitnahmen gab. Auch die rückläufigen Sojabohnenkurse in den USA übten Druck auf die europäischen Preise aus.
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28.07.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung ist saisonal und hitzebedingt deutlich zurückgegangen. An den Rohstoffmärkten sind die Preise für Magermilchkonzentrat leicht gestiegen, die für Rahm haben etwas nachgegeben. Die Lage am Buttermarkt ist weiter ruhig, die Preise bewegen sich auf unverändertem Niveau. Käse wird der Jahreszeit entsprechend normal nachgefragt. An den Pulvermärkten gab es zuletzt nur wenig Geschäftsaktivitäten. Die Preise haben sich uneinheitlich entwickelt.
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27.07.2010 | Geflügel | Deutschland
AMI/MEG - Die aktuelle Auswertung des GfK-Haushaltspanels belegt, dass
der Trend zu frischen Hähnchenteilen sich ungebremst fortsetzt. Die Käufe
am Hähnchenmarkt lagen im ersten Halbjahr 2010 nach Berechnungen der
MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) kumuliert mit 131.800 t nur um 0,4 % über
dem Vorjahresergebnis.
Jedoch kam es innerhalb des Hähnchenmarktes zu deutlichen Verschiebungen. Bei frischen Teilen gab es im ersten Halbjahr ein Plus von 7,8 %. Auf frische Hähnchenteile entfielen damit bezogen auf das Produktgewicht im ersten Halbjahr bereits 57,8 % der gesamten Haushaltskäufe von Hähnchenfleisch.
Dies ging klar zu Lasten gefrorener Teilstücke. An gefrorenen Teilen wurden im ersten Halbjahr nur noch 34.160 t gekauft, das waren 12,0 % weniger als noch in der ersten sechs Monaten von 2009. Diese Verschiebung ist sicherlich auch auf die stärkere Ausrichtung der Discounter auf das Geschäft mit Frischware zurückzuführen.
Bei ganzen Hähnchenschlachtkörpern zeigt sich ein vergleichbares Bild. Die Käufe an Frischware stiegen um 5,4 %, die Käufe von gefrorenen Hähnchen sanken um 6,6 % t. mehr »
27.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Das Ergebnis der Umfrage der Ernte-und Betriebsberichterstatter deutete im Mai zunächst noch auf eine geringfügige Flächenausdehnung beim Kartoffelanbau hin. Mittlerweile liegen aus fast allen Bundesländern die vorläufigen Angaben zur Bodennutzung vor, die auf das Gegenteil weisen.
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26.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Im Süden und Osten Deutschlands wurde die Ernte von Weizen und allen anderen späteren Getreidearten am Wochenende vielerorts durch Regen unterbrochen. Im Norden und Nordwesten liefen die Mähdrescher dagegen weiter. Erträge und Qualitäten hängen dabei stark von der Bodengüte sowie der Niederschlagsverteilung ab.
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23.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Nachdem die Befragung der Betriebs- und Ernteberichterstatter in Deutschland Anfang Mai noch zu dem Ergebnis kam, dass der Kartoffelanbau 2010 insgesamt um 1 % gegenüber 2009 anwachsen könnte, zeichnet sich mittlerweile mit den ersten vorliegenden Ergebnissen aus der Bodennutzungserhebung das Gegenteil ab.
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22.07.2010 | Gemüse | Marktlage
AMI - In den deutschen Produktionsgebieten ist in der 29. Woche ein reichliches Mengenaufkommen bei Kohlrabi zu verzeichnen. Über niedrige Preise kann der Absatz bis jetzt aber ausreichend am Laufen gehalten werden. Dazu tragen auch preisgünstige Angebote im Lebensmitteleinzelhandel bei. Für die Verbraucher sind Kohlrabi in der 29. Woche zu Angebotspreisen zwischen 19 und 39 Cent pro Stück zu haben. Entlastung gibt es teilweise auch durch den Export. Kurzfristig ist einer Änderung der Marktlage eher unwahrscheinlich.
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22.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Der Getreidemarkt befindet sich derzeit auf Richtungssuche - heterogene Ernteergebnisse und wechselhafte Vorgaben von den Terminmärkten sorgen für Verunsicherung. Die kurzfristige Tendenz bleibt aber „bullisch“: Nach einer Verschnaufpause legten die Getreidepreise sowohl an der Pariser Börse als auch am Kassamarkt zuletzt erneut zu. Dies ist nicht zuletzt auf eine lebhafte Nachfrage der Futterwirtschaft zurückzuführen, die oftmals hohe Prämien akzeptiert.
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21.07.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Die Kursschwäche an der Terminbörse in Paris scheint gestoppt. Am Dienstag rutschten die Rapskurse erneut um 3-4 EUR/t ab, konnten am Ende des Tages aber mit 1 EUR/t im Plus schließen. Der Umsatz hat sich wieder belebt, wobei viele Kontrakte geschlossen oder auf Folgetermine verschoben wurden.
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21.07.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchmärkte stehen im Zeichen der hochsommerlichen Wetterlage. Auch bei den Milchkühen machen sich die anhaltenden Temperaturen über 30°C bemerkbar. Der saisonale Rückgang der Milchanlieferung fiel damit Anfang Juli stärker aus. Die Nachfrage nach Butter ist ferien- und hitzebedingt etwas schwächer. Käse insbesondere Mozzarella und ähnliche Produkte sind dagegen gefragt. Die Pulvermärkte tendieren bei leicht nachgebenden Preisen ruhig.
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20.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die Nachfrage nach Speisefrühkartoffeln bleibt ruhig. Schon der vergangene Juni brachte einen Rückgang der Einkäufe privater Haushalte von 8 %. Angesichts der jüngsten Hitze und der nun in 14 Bundesländern andauernden Schulferienzeit wird sich dies keinesfalls gebessert, sondern eher noch verschlechtert haben. Sonderaktionen des Lebensmitteleinzelhandels haben vor allem auf der Preisseite ihre Spuren hinterlassen.
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19.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Während der Weizendrusch in den Frühgebieten nun richtig Fahrt aufnimmt, nähert sich die Ernte von Wintergerste allmählich ihrem Abschluss nähert. Erträge und Qualitäten der Gerstenernte konnten die Erwartungen meist erfüllen, so dass allzu negative Ernteschätzungen wohl revidiert werden müssen.
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16.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die Preise für Speisefrühkartoffeln stehen leicht unter Druck. Die Erzeuger verkaufen in einigen Gebieten mitunter flott, da abgereifte oder abgestorbenen frühe Sorten auf den Felder mit der Zeit nicht besser werden.
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15.07.2010 | Deutschland | Schweine | Außenhandel
AMI - Großer Optimismus herrscht derzeit nicht am EU-Schweinemarkt. Die hohen Temperaturen dämpfen den Appetit der Verbraucher, was höhere Preise am Fleischmarkt verhindert. Im Vorfeld der Notierungen für die kommende Woche versuchen die Schlachtbetriebe in einigen Ländern die Preise für Schlachtschweine zu drücken. Dies sorgt für Missstimmung auf Erzeugerseite, da das Angebot rückläufig ist und nicht zu viele Schweine vorhanden sind. Wie werden sich die Preise in den EU-Ländern entwickeln?
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15.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI -
Die Ernte von Wintergerste läuft in den meisten Landesteilen auf Hochtouren, in den Frühgebieten ist sie bereits abgeschlossen. Mit den Hektolitergewichten sind die Landwirte insgesamt zufrieden – die Werte bewegen sich überwiegend in einem Bereich von 62 bis 65 kg/ha.
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15.07.2010 | Obst | Marktlage
AMI - In Niedersachsen, dort wo rund 70 % der deutschen Heidelbeeren angebaut werden, kommt in dieser Woche die Ernte stärker in Gang. Nachdem sich dort die Ernte auf Frühsorten konzentriert, wird man in diesen Tagen auch in frühen Lagen mit der Ernte der einen Hauptsorte Duke beginnen. Aus diesem Grund ist zum Ende der 28. Woche mit einer Angebotssteigerung zu rechnen.
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15.07.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Die Preise für Raps steigen vor dem Hintergrund pessimistischer Ernteeinschätzungen weiter an. Bei den Erzeugerpreisen wird der übliche Preisknick zur Ernte wohl ausbleiben, denn das knappe vordere Angebot setzt sich auch mit Beginn der Rapsernte fort.
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14.07.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung in Deutschland ist nach dem saisonuntypischen Anstieg Ende Juni zuletzt wieder zurückgegangen. An den Rohstoffmärkten hat sich die stabile Lage fortgesetzt. Der Buttermarkt zeigt sich bei stabilen Preisen ruhig. Bei Käse ist die Marktlage ausgeglichen. Die Pulvermärkte tendieren ruhig bei etwas schwächeren Preisen. Auch in der dritten Angebotsrunde für Verkäufe von Magermilchpulver aus der Intervention kam es zu keinen Zuschlägen durch die Kommission.
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14.07.2010 | Deutschland | Fleisch | Verbraucherpreise
AMI - Die Preise für Fleisch und Wurstwaren lagen im ersten Halbjahr 2010 unter dem Vorjahresniveau. Egal ob Schweine-, Rind- oder Geflügelfleisch, die Verbraucher mussten weniger tief die Tasche greifen.
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14.07.2010 | Deutschland | Schweine | Marktlage
AMI - Die heißen Sommertemperaturen machen Mensch und Tier zu schaffen. Während Bahnkunden im ICE schwitzen, erfreut sich manches Mastschwein über klimatisierte Stallanlagen. Ganz spurlos geht die sommerliche Hitzewelle aber auch an den Schweinen nicht vorüber.
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13.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die gestrigen Schauer und Gewitter suchten hauptsächlich Regionen heim, in denen keine Kartoffeln wachsen. Aus Bayern, Pfalz, NRW, Nordost- und Südostdeutschland und Niedersachsen, ausgenommen Teile des Weser-Ems-Gebietes wird nicht von nennenswerten Niederschlägen berichtet.
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13.07.2010 | Geflügel | EU | Produktion
AMI/MEG - (MEG) Die Bruttoeigenerzeugung von Putenfleisch in der EU sank seit der
Jahrtausendwende drastisch. Von 2000 bis 2009 schrumpfte sie nach
Berechnung der MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) um fast 9 % auf 1,818 Mio. t.
Insbesondere die Erzeugung beim größten EU-Produzenten Frankreich ging zurück, und zwar seit 2000 um 43 % auf 433.000 t. Auch im Vereinigten Königreich ergab sich ein Rückgang, und zwar von 21 %. Dort wurden 2009 nur noch 157.000 t erzeugt. In Deutschland gab es in diesem Zeitraum dagegen einen Zuwachs von 29 % auf 376.000 t.
Aktuelle Brütereistatistiken aus den EU-Ländern zeigen, dass der Schrumpfungsprozess der europäischen Putenmast immer noch nicht abgeschlossen ist. Insbesondere in Frankreich setzt sich der Rückgang fort. Mit 18, 3 Mio. Putenküken wurden dort in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 29,1 % weniger Tiere eingestallt. Auch im Vereinigten Königreich ergibt sich ein klares Minus. Von Januar bis Mai schlüpften dort 4,9 Mio. Putenküken, das war ein Rückgang von 9,1 %. In Italien bewegten sich die Einstallungen mit 9,4 Mio. Küken knapp (0,9 %) unter dem Vorjahresvolumen.
Zuwachs in Deutschland und Polen
In Deutschland und insbesondere in Polen stehen die Zeichen dagegen auf Expansion. In den ersten fünf Monaten schlüpften hierzulande mit 18,6 Mio. Puten 3,6 % mehr als 2009. In Polen wurde das 2009er Level mit 7,5 Mio. eingestallter Putenküken sogar um 21,1 % übertroffen. mehr »
12.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Spekulationen über hitzebedingte Ertrags- und Qualitätseinbußen treiben die Getreidepreise weiter nach oben. Franko Hamburg wurde B-Weizen zuletzt bei 162 bis 163 EUR/t besprochen, gut 20 EUR/t höher als Anfang Juni.
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09.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Der Frühkartoffelmarkt befindet sich im Zwiespalt zwischen dürrebedingter Hausse und regional zu hoher Abgabebereitschaft. Bei nur knapp durchschnittlichen Erträgen der frühen Pflanzungen kommt die Flächenräumung zeitgemäß voran.
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08.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Die Hitzewelle hat am Getreidemarkt eine regelrechte Rallye ausgelöst. Unter dem Einfluss von Hinweisen auf Ertragseinbußen in Deutschland, Frankreich und den Schwarzmeerländern legten die Weizenkurse an der Pariser Matif innerhalb von zwei Wochen um gut 20 EUR/t zu.
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08.07.2010 | Obst | Marktlage
AMI - Im deutschen Anbau setzt die Ernte der Süßkirschen verstärkt ein und ergänzt das umfangreiche Importangebot. Von den Erntemengen her besteht bei der deutschen Produktion derzeit kein Druck. Man kann bei der durch sommerliche Temperaturen angetriebenen Nachfrage problemlos verkaufen und die Preise behaupten sich auch auf einem recht stabilen Niveau.
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08.07.2010 | Ölsaaten | Marktlage
AMI - Die Rapspreise weisen wieder nach oben. Sowohl am Termin- als auch am Kassamarkt wurden die Kurse angehoben.
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07.07.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung in Deutschland war Ende Juni kurzfristig gegen den saisonalen Verlauf wieder steigend. Die Rohstoffmärkte haben sich zuletzt stabil entwickelt. Am Buttermarkt sind die Preise bei ruhigem Verlauf unverändert. Bei Käse setzt sich die feste Marktlage fort. Die Pulvermärkte sind von einer ruhigen Nachfrage und uneinheitlichen Preistendenzen geprägt. Im Vorfeld der dritten Angebotsrunde zum Verkauf von Magermilchpulver aus den Interventionsbeständen warten die Marktteilnehmer ab, ob nach den ersten beiden Runden ohne Zuschläge erstmals Mengen und vor allem zu welchen Preisen von der EU-Kommission verkauft werden.
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06.07.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - In der ersten Juliwoche kam es an den internationalen Handelsplätzten für Agrarrohstoffe teilweise zu kräftigen Preissprüngen. Betroffen war speziell der Getreidemarkt. Dagegen entwickelten sich die Märkte für Energierohstoffe überwiegend schwach. Im freien Fall befindet sich weiterhin der Index für den globalen Rohstoffstofftransport, Baltic Dry. Er konnte auch in der ersten Juliwoche sein Niveau nicht halten und notierte unter 2300 Indexpunkten.
Kräftige Preisaufschläge waren in der ersten Juliwoche an fast allen Handelsplätzten beim Weizen zu beobachten. An der US-Leitbörse in Chicago kletterten die Notierungen für Futterweizen (SRW) zum Julitermin binnen Wochenfrist um fast 9 % auf 488 USD/bu (144 Euro/t). Am Terminmarkt in Kansas (HRW) zogen der Preise für den Julikontrakt um 6 % auf 507 USD (149 USD/t) und in Minneapolis (HRS) wurde der Sommerweizen (HRS) mit Aufschlägen von 4 % zu 522 USD (153 Euro/t) gehandelt. Der in Europa an der MATIF in Paris gehandelte Mahlweizen sprang für den Augusttermin sogar 12 % nach oben und notierte bei knapp 146 Euro/t.
Noch stärker als der Weizen verteuerte sich in den USA der Mais. Hier zogen die Preise an der Chicagoer Leitbörse im Vorwochenvergleich für den Julitermin um 9 % auf 364 USD/bu (115 Euro/t) an. An der MATIF in Paris legten die Maispreise für den Augusttermin ebenfalls um 5 % auf 168 Euro/t zu.
Spürbar erholt hat sich zuletzt der Euro. Im Vorwochenvergleich notierte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar um gut 3 % fester bei 1,26 Dollar je Euro. mehr »
05.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Mit Blick auf die Getreidepreise zeigt sich derzeit der Einfluss der „Wettermärkte“. Hitze und Trockenheit geben Spekulationen über Qualitäts- und Ertragseinbußen neue Nahrung und sorgen für einen kräftigen Anstieg der Preise, der durch positive Vorgaben vom Weltmarkt zusätzlich unterstützt wird.
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02.07.2010 | Deutschland | Schweine | Marktlage
AMI - Am Schlachtschweinemarkt versuchen die Abnehmer weiter Druck auszuüben, um eine nochmalige Korrektur des Schweinepreises nach unten zu erreichen. Dies sei aufgrund der negativen Spanne im Fleischverkauf unabdingbar, heißt es auf der „roten Seite“. Die Schweinevermarkter der „grünen Seite“ verweisen jedoch darauf, dass das Angebot durch die hohen Temperaturen nun abnehmen wird und sich die verfügbaren Stückzahlen verkaufen lassen werden. Einem neuerlichen Preisabschlag will die Erzeugerseite nicht zustimmen.
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02.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Auch nach dem Monatswechsel verharren die Kartoffelpreise auf hohem Niveau. Die für die kommende Woche in der Pfalz vereinbarten 45,00 EUR/dt für ab Erzeuger lose verladene runde Sorten sind rekordverdächtig. Fast das gesamte Umfeld stützt die momentane Hausse.
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02.07.2010 | Deutschland | Viehzählung
AMI - Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes wurden Anfang Mai 12,8 Mio. Rinder in Deutschland gehalten. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort: Es gibt immer weniger Rinder in Deutschland, die von immer weniger Landwirten gehalten werden. Zum gleichen Stichtag zählte man rund 26,5 Mio. Schweine, auf den ersten Blick ein Betandsrückgang von 1,5 %, was angesichts hoher Schlachtzahlen etwas verwundert.
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02.07.2010 | EU | Schafe | Marktlage
AMI - Die Erzeugung von Lammfleisch ist in den meisten Ländern der Europäischen Union trotz lukrativer Preise zum Nischengeschäft geworden. Das begrenzte Aufkommen an Lämmern führt zu hohen Lämmerpreisen, die wiederum den Konsum leicht dämpfen. Importe von Lammfleisch aus Neuseeland sind allein wechselkursbedingt um rund ein Drittel teurer geworden und wirken somit ebenfalls preistreibend auf europäische Ware.
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01.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - An den Getreidemärkten wird kaum noch Ware gehandelt. Die Saison ist formal zu Ende und Lieferungen beschränken sich auf Vertragsware.
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01.07.2010 | Deutschland | Eier | Produktion
AMI/MEG - Die Preise für Käfig- und Bodenhaltung haben sich seit Anfang des
Jahres stark angenähert. Für Bodenhaltungseier mussten die Verbraucher in
den ersten Monaten 2010 dabei tendenziell etwas weniger anlegen als 2009.
Im Mai kosteten 10 M-Eier laut AMI-Verbraucherpreisspiegel 1,34 Euro, das waren 5 Cent je 10 Eier weniger als im Vorjahr. Der Lebensmitteleinzelhandel orderte Bodenhaltungsware weiterhin überwiegend auf Basis längerfristiger Kontrakte und hatte daher wenig Veranlassung seine Preise anzuheben.
Angezogen sind die Preise für Käfigeier bzw. Eier aus der Kleingruppe, die absolut gesehen im LEH nun eine untergeordnete Rolle spielen. Bodenhaltungseier haben Käfigeier offensichtlich als Preiseinstiegsware abgelöst. mehr »
01.07.2010 | Obst | Marktlage
AMI - Aus dem süddeutschen Freilandanbau sind die Erntemengen an Himbeeren bis jetzt noch in relativ begrenztem Ausmaß gestiegen. Man hat im Hinblick auf das deutlich steigende Kaufinteresse überhaupt keine Vermarktungsprobleme, vor allem im Wochenendgeschäft der 26. Woche gibt es noch gewisse Schwierigkeiten, den Bedarf zu decken.
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02.09.2010 | Gemüse | Marktlage
AMI - Die ausgeprägte Angebotsknappheit bei Blumenkohl hat die Preise in der letzten Zeit auf Spitzenniveau katapultiert. Und eine rasche Wende in der Marktversorgung ist angesichts der relativ niedrigen Temperaturen, die sich inzwischen in Mitteleuropa eingestellt haben, auch in der nächsten Woche wohl noch nicht in Sicht. Es steht zwar reichlich Ware auf den deutschen Feldern, diese ist jedoch noch meist im Wachstum zurück. Erst für die 37. Woche rechnet man mit steigenden Erntemengen und einer gewissen Entspannung.
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02.09.2010 | Ölsaaten | Marktlage
AMI - Am Rapsmarkt bleibt es umsatzschwach. Es läuft ein bisschen Ware auf den vorderen Positionen Richtung Mühlenstandorte, aber obgleich sich auch die Erzeugerpreise wieder erholen konnten, reicht der Impuls nicht aus sich von ihrer Ware zu trennen.
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01.09.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Mitte August hat bewegt sich die Milchanlieferung fortgesetzt deutlich über der Vorjahreslinie. Dennoch ließen sich zuletzt für Industrierahm und Magermilchkonzentrat festere Preise durchsetzen. Mit dem Ende der Ferien in den meisten Bundesländern hat sich die Nachfrage an den Produktmärkten belebt. Es kamen vermehrt Abschlüsse zustande. Die Preise waren zum Monatsende überwiegend stabil bis leicht fester.
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01.09.2010 | Geflügel | Deutschland | Verbrauch
AMI/MEG -
Dank sommerlicher Temperaturen im Juli 2010 waren die
Grillaktivitäten der Deutschen sehr ausgeprägt. Die Haushaltskäufe von
Geflügelfleisch beliefen sich in diesem Monat nach Daten des GfK-
Haushaltspanels auf 30.997 t, das waren fast 10 % mehr als zwölf Monate
zuvor.Insbesondere die Käufe von frischen Putenteilen legten zu, und zwar im Vergleich zum Vorjahr um 25 % auf 8.696 t. Bereits im Juni war das 2009er Ergebnis um 19 % übertroffen worden. In keinem Monat dieses oder des Vorjahres wurden mehr frische Putenteile gekauft. Die Käufe von frischen Hähnchenteilen stiegen im Juli ebenfalls kräftig, und zwar um 21 % auf 13.733 t. mehr »
31.08.2010 | Verbraucherpreise | Rohstoffe | Brot
AMI - In den Medien lauten die aktuellen Schlagzeilen „Brot wird teurer, weil die Getreidepreise steigen“. Tatsächlich haben die Getreidepreise seit Anfang Juli um mehr als die Hälfte zugelegt. Bei höheren Getreidenotierungen verteuert sich die Produktion von Mehl und damit auch die Herstellung von Brot. Doch wie hoch ist eigentlich der wertmäßige Anteil des Rohstoffes am Brotpreis?
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31.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Die Situation am globalen Weizenmarkt wird derzeit von den Erntemeldungen und Produktionsschätzungen auf der Nordhalbkugel geprägt. Vor diesem Hintergrund entwickelten sich die Preise an den internationalen Handelsplätzten im Wochenvergleich auch nicht einheitlich. In Europa führte die witterungsbedingt weiter nach unten korrigierte Ernteschätzung zu steigenden Preisen. Dagegen gaben die Weizenpreise in den USA aufgrund der sehr guten Ernteprognosen und hoher Lagerbestände zuletzt doch wieder etwas nach. Darüber hinaus beeinflussen die aktualisierten Produktionsdaten und der Fortschritt bei der Aussaat des Wintergetreides in den Schwarzmeerländern weiterhin die Marktentwicklung.
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31.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die mittlerweile vorliegenden Daten zum Agraraußenhandel im Juni 2010 machen das vergangene Wirtschaftsjahr komplett. Damit ist es nun amtlich: die Ausfuhren frischer Kartoffeln haben einen neuen Rekord aufgestellt. Insgesamt verließen mit 1,631 Mio. t noch einmal 2 % mehr frische Kartoffeln das Land als im Vorjahr.
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30.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Nach einer langen Zitterpartie nähert sich die Getreideernte inzwischen auch in den Spätgebieten dem Abschluss. Der zuletzt geerntete Weizen weist überwiegend sehr schwache Fallzahlen auf und ist daher nicht als Brotgetreide zu verwenden.
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27.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Der gestrige 21. Weuthen Kartoffeltag am Niederrhein war wieder einmal Forum für Nachrichten, Meinungen und Erfahrungen zum Kartoffelmarkt, dessen Grenzen weit über Nordrhein-Westfalen hinaus gesteckt waren. Der Branchentreff fiel außerdem mit dem 125-jährigen Bestehen der Firma Weuthen zusammen, die seit 1990 Teil der RWZ-Gruppe ist.
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26.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Immer deutlicher zeichnet sich in Deutschland ein Defizit an hochwertigem Brotweizen ab. Vielerorts ist die Getreideernte noch nicht abgeschlossen, auch wenn trockeneres Wetter zuletzt zumindest regional gewisse Fortschritte zuließ.
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26.08.2010 | Gemüse | Marktlage
AMI - Deutschlandweit bleiben die Erntemengen bei Kopfsalat für die Jahreszeit weit unter dem Durchschnitt. Die extremen Witterungsbedingungen mit gebietsweisen Starkniederschlägen und Überschwemmungen in Südwestdeutschland, die darauf folgende Hitzewelle und Trockenheit und wieder anschließende regnerische Witterung wirken in der Produktion wohl noch eine Weile fort. Angesichts der sich immer mehr herauskristallisierenden Angebotsknappheit hat sich die festere Preisentwicklung seit der letzten Woche noch fortgesetzt.
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25.08.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Mitte August hat sich die umfangreiche Milchanlieferung fortgesetzt. Die Vorjahreslinie wurde deutlich überschritten. Die Preise für Magermilchkonzentrat und Industrierahm tendierten zum Monatsende dennoch unverändert bis fester. An den Produktmärkten hat sich die Nachfrage regional mit dem Ende der Sommerferien teils leicht belebt. Die Preise zeigen sich Ende August weitestgehend unverändert. Lediglich bei Dauermilcherzeugnissen kam es zuletzt zu Veränderungen. Bei Vollmilchpulver hielten die schwächeren und bei Molkenpulver die festeren Tendenzen weiter an.
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25.08.2010 | Deutschland | Sauen | Notierung
AMI/VEZG - Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) teilt mit, dass sie ihre Notierung für Schlachtsauen Angang September umstellen wird. Bisher bezog sich die Preisempfehlung der Vereinigung auf einen ab-Hof-Preis, zukünftig soll, wie bei den Schlachtschweinen, frei Eingang Schlachtstätte notiert werden.
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25.08.2010 | Deutschland | Futtermittel | Preise
AMI - Die in Zusammenarbeit mit den Landwirtschaftskammern von der AMI erhobenen Futtermittelpreise zeigen im August einen deutlichen Aufwärtstrend. Im Bundesdurchschnitt lag der Preis für eine Tonne Schweineendmastfutter bei rund 213 Euro/t, das waren gut 23,50 Euro mehr als im Juli und knapp 20 Euro mehr als im August 2009.
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25.08.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Am Kassamarkt setzten sich bei ruhigem Handel zuletzt niedrigere Rapspreise durch. Grund sind die schwachen Vorgaben vom Weltmarkt, an dem die positiven Angebotsaussichten für die USA, fallende Rohöl- und Aktienmärkte, sinkende Weizenpreise und der allmählich aufkommende Erntedruck in den USA Wirkung entfalten.
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24.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Die Situation an am globalen Weizenmarkt bleibt angespannt. Nachdem die Lage sich in der Vorwoche etwas beruhigt hatte, brachten nun Spekulationen über einen möglichen Importbedarf Russlands wieder Bewegung in die Märkte. Auch die sehr angespannte Versorgungslage Pakistans könnte die Märkte noch beeinflussen. Dabei ist die weltweite Versorgung mit Weizen trotz der witterungsbedingten Ernteausfälle einiger großer Produzenten und Exporteure nicht gefährdet. Die globalen Lagerbestände und Vorräte befinden sich auf hohem Niveau und können die entstandenen Lücken gut füllen.
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24.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Angebot und Nachfrage am Markt für Speisekartoffeln stehen sich momentan noch ausgeglichen gegenüber. Die vergangene Woche vereinbarten Preise können weiterhin erzielt werden. Regen bereitet zwar hier und da Probleme bei der Ernte, die Versorgung ist aber meist problemlos sicherzustellen.
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23.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Trockeneres Wetter erlaubte am Wochenende in Teilen Deutschlands eine Fortsetzung der Getreideernte. Vor allem im Westen, Süden und Nordosten liefen die Mähdrescher auf Hochtouren.
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23.08.2010 | Deutschland | Eier | Produktion
AMI/MEG - Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland deutlich weniger Eier
erzeugt als im Vorjahr. Konkrete Zahlen liegen zwar erst bis Mai 2010 vor,
nach MEG-Kalkulationen dürfte die Vorjahreslinie in den ersten sechs
Monaten aber um etwa 17 % verfehlt worden sein. Da der Inlandskonsum
vergleichsweise stabil zum Vorjahr blieb, war der Importbedarf an Eiern groß.
Insbesondere die Einfuhren von Schaleneiern wuchsen im ersten Halbjahr 2010, und zwar laut Statistischem Bundesamt um 14,8 % auf 4,07 Mrd. Stück. Hauptlieferant Niederlande konnte seine Lieferungen aber nicht ausbauen, mit 2,73 Mrd. Stück wurde das Vorjahresvolumen sogar um 0,4 % verfehlt. Aus allen anderen relevanten EU-Ländern wurde aber deutlich mehr eingeführt, insbesondere aus Polen dem inzwischen zweitwichtigsten Lieferland. Von dort bezog man 423,7 Mio. Eier, und damit 48 % mehr als 2009.
Obwohl der Markt zeitweise knapp versorgt war stiegen auch die Ausfuhren von Schaleneiern, und zwar um 6,1 %. Die Exporte spielen insgesamt aber eine untergeordnete Rolle. mehr »
20.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Bei den Erzeugerpreisen für Speisekartoffeln wurden zuletzt deutliche Korrekturen nach unten verzeichnet. Weiterhin bestehen Sorgen bezüglich Menge und Qualität der Haupternte, auch wenn immer wieder auch über befriedigende Mengen und recht gute Qualitäten berichtet wird.
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19.08.2010 | Niederlande | Produktion
AMI - In den ersten sieben Monaten des aktuellen Jahres schlachteten die Niederländer nach Angabe der PVE gut 700.000 Kälber (Tiere unter 8 Monaten), rund 6 % mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
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19.08.2010 | Deutschland | Produktion
AMI - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im ersten Halbjahr 2010 etwas mehr Rinder als im Vorjahreszeitraum geschlachtet. Zuwächse gab es vor allem bei den Färsenschlachtungen (7,6 %) und den Kälberschlachtungen (4,2 %). Der stärkste Anstieg war mit einem Zuwachs von 17,3 % in der neuen Kategorie der Jungrinder (Tiere zwischen 8 und 12 Monaten) zu verzeichnen.
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19.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Am Getreidemarkt rückt die Qualitätsfrage immer weiter in den Vordergrund. Vor allem im Norden und Osten kam die Ernte aufgrund von Regenfällen in der ersten Wochenhälfte nur langsam von der Stelle.
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19.08.2010 | Obst | Marktlage
AMI - Aus dem deutschen Anbau kommen derzeit nur sehr wenig Himbeeren. Man befindet sich immer noch im spätsommerlichen Angebotsloch nach dem Ende der Ernte in den Kulturen der zweijährig tragenden Sorten. In den frühen Gebieten kommt die Ernte der einjährig tragenden Herbstsorten auch in dieser Woche erst zögerlich in Gang, so dass ein Ende der knappen Angebotssituation vorerst noch nicht in Sicht ist.
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18.08.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Der Handel mit Raps verläuft derzeit recht ruhig. Mit Sorge werden die wetterbedingten Verzögerungen beim Abschluss der Ernte registriert. Vor allem im Osten des Landes steht neben Weizen auch noch einiges an Raps auf den Feldern, zumal aufgrund der hohen Qualitätsrisiken der Weizendrusch oft vorgezogen wird.
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18.08.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung bewegt sich nach wie vor auf hohem Niveau. Dadurch stehen die Preise für Rohmilch und Magermilch am Spotmarkt unter Druck. An den Produktmärkten verläuft die Nachfrage weiterhin ferienbedingt gedämpft. Die Preise zeigen sich zur Monatsmitte uneinheitlich. Butter und Käse werden zu meist unveränderten Preisen gehandelt. Während der Markt für Vollmilchpulver zur Schwäche neigt, setzen sich bei Molkenpulver die festeren Tendenzen fort.
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17.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Mitte August scheint sich die Situation an den globalen Getreidemärkten etwas zu beruhigen. Im Verlauf der letzten Woche gaben insbesondere die Weizenpreise an den meisten internationalen Handelsplätzen nach. Zuvor hatte das US-Landwirtschaftsministerium in seiner Markteinschätzung von August die globale Versorgungslage (trotz der Produktionsausfälle der Schwarzmeerländer und der Exportbeschränkungen Russlands) als gut eingeschätzt. Insbesondere wurde auf die weltweit hohen Lagerbestände hingewiesen, mit denen die entstandenen Bedarfslücken gut gefüllt werden können. Zudem rechnet man damit, dass andere große Exporteure wie die USA, die EU und Australien, einen beträchtlichen Teil der Lieferausfälle der Schwarzmeerländer kompensieren können.
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17.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Das Geschäft mit Speisekartoffeln verläuft ruhig, aber stetig. Frühe Sorten machen allmählich den Anschlusssorten Platz, allerdings ohne dass es zu ausgeprägtem Angebotsdruck kommt. Dies liegt auch an den anhaltenden Niederschlägen, die in vielen Regionen weiterhin für Verzögerung bei der Rodung sowie für wachsende Qualitätsrisiken sorgen.
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16.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Am Getreidemarkt rückt die Qualitätsfrage immer weiter in den Vordergrund. Anhaltende Niederschläge haben die Ernte in fast allen Regionen am Wochenende kaum vorwärts kommen lassen.
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13.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die heimischen frühen Bio-Knollen ergänzt durch österreichische Neue stellen jetzt das Hauptangebot auf dem deutschen Biokartoffel-Markt. In Österreich hatte es bis zum vergangenen Wochenende viel Regen gegeben, so dass von dieser Herkunft zunächst nur verzögert Ware eintraf.
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12.08.2010 | Geflügel | Niederlande | Produktion
AMI/MEG -
Die jüngsten von der PVE (Productschappen) veröffentlichten
Kennziffern zum niederländischen Hähnchenmarkt deuten auf Stagnation hin.
Insgesamt wurden von Januar bis Mai dieses Jahres 396.200 t Hähnchenfleisch
(Lebendgewicht) an den Schlachtereien angeliefert. Damit wurde das Vorjahresniveau um 1,1 % verfehlt. Die Ergebnisse der
zurückliegenden Monate wurden mit der neuesten Veröffentlichung weitgehend
revidiert. Auch die niederländischen Ergebnisse der Brütereistatistik verdeutlichen, dass sich am niederländischen Hähnchenmarkt keine Expansion abzeichnet. In den ersten fünf Monaten 2010 wurden 148,87 Mio. Hähnchenküken eingestallt, das waren 1,5 % weniger als 2009. Die Bruteiereinlage unterschritt die Vorjahreslinie im Mai mit 53,9 Mio. Eiern sogar um 8,0 %. mehr »
12.08.2010 | Deutschland | Schweine | Schlachtungen
AMI - Die deutsche Schweineproduktion befindet sich weiter im Aufwind. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes kamen im Juni 4,83 Mio. Schweine an den Haken, so viele wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik.
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12.08.2010 | Obst | Marktlage
AMI - In den warmen Klimalagen des Rheintals geht die Ernte der wichtigen mittelfrühen Sorte Cacaks Schöne in dieser Woche schon weitgehend zu Ende. Bis in die nächste Woche hinein werden dagegen noch Bühler geerntet, die aber mengenmäßig bei weitem nicht mehr die überragende Bedeutung früherer Jahre haben. Aus den klimatisch späteren Anbaugebieten, zum Beispiel dem Bodensee- Raum, bietet man derzeit noch überwiegend Frühsorten. Zu einer Überschneidung der Sorten in den wichtigsten Anbauregionen kommt es in diesem Jahr nicht . Der Absatz der deutschen Ware verläuft, nachdem man inzwischen fast durchweg in den Lieferprogrammen an den LEH und Discount vertreten ist, reibungslos und flüssig.
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12.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Der Getreidehandel verläuft derzeit ähnlich schleppend wie die Ernte. Starke Preisbewegungen sorgen für Verunsicherung bei den Marktteilnehmern und limitieren die Umsätze im Tagesgeschäft.
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11.08.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Nachdem sich die Getreidemärkte wieder beruhigt haben, kühlt sich auch der Rapsmarkt langsam wieder ab. Nach dem Plus kam es zu Kurskorrekturen nach unten, wobei sich eine Schwächetendenz allerdings nicht durchsetzen konnte.
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11.08.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung fällt Anfang August weiterhin sehr umfangreich aus. Die Rohstoffmärkte haben darauf zuletzt nur geringfügig reagiert. Die Preise für Magermilchkonzentrat und Rahm sind aktuell nahezu unverändert. Die Nachfrage an den Produktmärkten ist weiterhin ferienbedingt ruhig, Geschäfte laufen sehr verhalten. Die Preise von Butter, Käse und Milchpulver tendieren überwiegend unverändert bis schwächer. Lediglich bei Molkenpulver setzen sich die festeren Tendenzen fort.
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11.08.2010 | Deutschland | Schweine | Marktlage
AMI - Laut Statistischem Bundesamt hat sich die Inflation im Juli verstärkt und hat mit einem Anstieg des Verbraucherpreisindexes um 1,2 % den bisherigen Jahreshöchststand erreicht. Neben den gestiegenen Energiekosten (4,7 % teurer als im Juli 2009) trugen auch höhere Verbraucherpreise für Nahrungsmittel (2,6 %) zum allgemeinen Preisanstieg bei.
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11.08.2010 | Deutschland | Ferkel | Marktlage
AMI - Die Ferkelpreise stehen weiter unter Druck. Ein zunehmendes Angebot und mäßiges Kaufinteresse der Mäster sorgen auch diese Woche in den meisten Regionen für Preisabschläge. Diese dürften sich im Bundesmittel auf einen knappen Euro belaufen, lediglich im Süden Deutschlands gibt es stabilere Preistendenzen.
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10.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Anfang August setzte sich das Auf und Ab an den globalen Getreidemärkten weiter fort. Insbesondere die Preise für Weizen erreichten an Terminmärkten zwischenzeitlich neue Jahreshöchststände, um dann jedoch wieder recht deutlich nachzugeben. Auslöser der Preissprünge waren vor allem die Meldungen über ein befristetes russisches Exportstopp sowie Spekulationen über die Exportstrategie der Ukraine und Kasachstans. Dabei scheint ein beträchtlicher Teil der Preissprünge fundamental nicht wirklich begründet. Denn obgleich die globale Weizenernte hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibt, dürften die in vorhandenen recht umfangreichen Lagerbestände die entstandenen Produktionslücken gut füllen. Neue Impulse könnte der Getreidemarkt durch die Ende dieser Woche anstehende globale Ernteschätzung des US-Landwirtschaftsministeriums erhalten.
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10.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Im Übergang zur Hauptsaison lebt die Nachfrage nach Speisekartoffeln allmählich auf. Aus dem Nordwesten wird über ein flottes Versandgeschäft berichtet, das für spürbare Marktentlastung sorgt. Das Angebot fällt meist bedarfsdeckend aus, teilweise haben Verarbeitungsbetriebe jedoch Probleme, passende Partien zu finden.
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09.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Die Getreidemärkte erholen sich nur langsam von dem Schock, den Russlands Ankündigung eines Exportstopps ausgelöst hat. Nach einem heftigen Kursanstieg an den Terminmärkten folgte am Freitag wieder eine scharfe Korrektur nach unten.
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06.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die erste Augustwoche verabschiedet sich mit einem stabilen Preisniveau für Speise- und Verarbeitungskartoffeln, welches in die Folgewoche hinein gerettet werden kann. Die Erzeugergemeinschaften in den frühen Gebieten notieren allesamt unveränderte Preise. Angesichts der weiten Flächenräumung und die nach wie vor unterdurchschnittlichen Erträge bei der Sommerernte, wird dies als situationsgerecht beschrieben.
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05.08.2010 | Gemüse | Marktlage
AMI - Noch in der 30. Woche war der Blumenkohlmarkt recht schwach mit Ware versorgt. In der Folge wurden die Preise angehoben, und Vereinbarungen mit dem LEH nur vorsichtig abgeschlossen. In der 31. Woche blieben die Erntemengen im Norden weiterhin begrenzt, im Süden konnten dagegen nach guten Wachstumsbedingungen bereits wieder steigende Mengen geerntet werden. Im Tagesgeschäft machte sich das Fehlen großer Verkaufsprogramme bemerkbar, und die Preise tendierten wieder etwas schwächer. Das im Süden erreichte Angebotslevel macht Abschlüsse mit dem LEH schon wieder notwendig, es bleibt aber eine Gratwanderung, weil man mengenmäßig auch in der nächsten Woche mit der Ernte wohl noch nicht in die „Vollen“ gehen kann.
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05.08.2010 | Welt | Schweine | Produktion
AMI - Die deutsche Schweineschlachtbranche hat aktuell mit Fußball und Fechten eine große Gemeinsamkeit. Im Ranking der Top 20 der weltgrößten Schweinefleischerzeuger steht Deutschland fest nach China und den USA an dritter Stelle.
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05.08.2010 | Dänemark | Schweine | Produktion
AMI - Die jüngst veröffentlichten Viehzählungsergebnisse zeigen einen Schweinebestand in Dänemark, der im Vergleich zum Vorjahr, nahezu stabil blieb.
Die Zählung vom 1. Juli ergab einen Gesamtbestand von 12,53 Mio. Schweinen und damit lediglich 0,7 % mehr als vor einem Jahr.
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05.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Die Preisrallye am Getreidemarkt fand nach kurzer Unterbrechung ihre Fortsetzung. Nach wie vor bestimmen Spekulationen über Ernte und Exportpolitik Russlands das Geschehen.
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04.08.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Der Rapsmarkt tritt in der Hitze der Getreidehausse in den Hintergrund. Vor allem in den USA gingen die Sojanotierungen kräftig mit nach oben. Zuletzt ging aber auch dem Sojamarkt genau wie vorher schon dem europäischen Rapsterminmarkt die Luft aus und die Kurse stabilisierten sich.
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04.08.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung ist witterungsbedingt wieder umfangreicher. Das erhöhte Rohstoffangebot bringt die Preise für Magermilchkonzentrat und Rahm unter Druck. An den Produktmärkten ist die Nachfrage ferienbedingt ruhig und die Geschäfte laufen sehr verhalten. Die Preise sind überwiegend unverändert bis leicht schwächer. Lediglich bei Molkenpulver hat die reduzierte Käseerzeugung zu einem geringeren Angebot an Molke und dadurch zu einer Befestigung der Preise für Molkenpulver geführt.
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04.08.2010 | Deutschland | Eier | Verbrauch
AMI/MEG - Im ersten Halbjahr kauften die Verbraucher laut GfK-Haushaltspanel 3,75 Mrd. Eier, das waren 2,1 % weniger als 2009. Laut Auswertungen der MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) wurden davon 78,0 % im 10er Pack gekauft.Den zweiten Platz belegten 6er-Packungen mit 433,2 Mio. Stück. 339,9 Mio. Eier wurden als lose Ware verkauft, davon erstanden die Verbraucher 119,9 Mio. Eier direkt beim Erzeuger. Insbesondere dort spielen lose verpackte Eier mit rund 35,3 % der Käufe eine große Rolle. Zum Vergleich: Beim Discounter brachte es lose Ware nur auf einen Anteil von 0,4 %.
Die meistverkaufte Gewichtsklasse waren Eier der Klasse M mit 1,696 Mrd. Stück (45,2 %), dicht gefolgt von Eiern der Klasse L mit 1,402 Mrd. Eiern (37,4 %). Platz 3 belegten die XL Eier mit 144,6 Mio. und den Schluss bildeten S-Eier mit 103,4 Mio. Stück. mehr »
03.08.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - Zum Monatswechsel ging es an den internationalen Handelsplätzen für Agrarprodukte überaus turbulent zu. Insbesondere die Preise für Weizen und andere Getreidearten sprangen zum Beginn des neuen Monates regelrecht nach oben. Hauptursache waren die deutlich nach unten korrigierten Ernteprognosen für die Schwarzmeerländer. Aber auch in anderen Weltregionen haben sich die Ernteaussichten im Vergleich zu den ursprünglichen Erwartungen verschlechtert. Kräftige Preisaufschläge gab es zudem bei Ölsaaten, Zucker und Kaffee und Kakao.
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03.08.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Viele Abpackbetriebe berichten derzeit von vergleichsweise schwacher Nachfrage nach Speisefrühkartoffeln. Trotzdem kann das verfügbare Angebot glatt untergebracht werden, fällt es doch ertragsbedingt in der Regel eher klein aus. Hinzu kommt, dass im Südwesten und Süden Regen mittlerweile auf einer ganzen Reihe von Standorten den Fortgang der Ernte behindert.
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02.08.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Am Getreidemarkt hält die Hausse weiter an. Triebfeder bleibt vor allem die Spekulation über einen Exportstopp Russlands. So könnte diese Maßnahme die Wettbewerbschancen von EU-Ware am Weltmarkt weiter erhöhen und in dieser Saison für einen flotten Abfluss von Getreide in Drittländer sorgen.
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30.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Bis zum Redaktionsschluss lagen noch nicht aus allen Bundesländern die vorläufigen Ergebnisse der Bodennutzungserhebung vor. Bestätigt sich Anfang nächster Woche allerdings in Bayern ein Rückgang von gut 1 %, wie er im Mai von den Ernteberichterstattern angenommen wurde, so bleibt der Bundestrend dieses Jahr bei -3 %.
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29.07.2010 | Obst | Marktlage
AMI - Wer in diesem Jahr noch deutsche Kirschen kaufen möchte, sollte dies möglichst bald tun. In den frühen Anbaugebieten ist die Ernte bereits beendet. Sie beschränkt sich jetzt überwiegend noch auf das späte Sortiment in den klimatisch späten Anbaugebieten des Schwarzwaldes, des Bodensee-Gebietes, in Mittelfranken, Sachsen, Thüringen und dem norddeutschen Raum. Aber auch hier gehen die Erntemengen allmählich zurück und man wird bis Ende der nächsten Woche wohl vielfach die Pflücke beendet haben. Im Hinblick auf das kleiner werdende Angebot ergeben sich keine Absatzprobleme und man erhält anbieterweise auch einen begrenzten Spielraum für Preiserhöhungen, was vor allem für die größeren Kaliber gilt.
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29.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Die Getreidemärkte sind derzeit durch eine starke Nervosität geprägt. Der Blick richtet sich vor allem auf die Entwicklung am Pariser Terminmarkt, wo die Weizennotierungen nach kurzer Schwäche zuletzt erneut scharf anzogen. Der physische Handel mit Getreide gestaltet sich extrem schwierig.
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29.07.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Die Rapsnotierungen gaben zuletzt im Sog schwacher Rohölnotierungen und einem schwächeren Dollarkurs nach. Der Kontrakthandel in Paris hat sich beruhigt, obgleich es noch einige Gewinnmitnahmen gab. Auch die rückläufigen Sojabohnenkurse in den USA übten Druck auf die europäischen Preise aus.
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28.07.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung ist saisonal und hitzebedingt deutlich zurückgegangen. An den Rohstoffmärkten sind die Preise für Magermilchkonzentrat leicht gestiegen, die für Rahm haben etwas nachgegeben. Die Lage am Buttermarkt ist weiter ruhig, die Preise bewegen sich auf unverändertem Niveau. Käse wird der Jahreszeit entsprechend normal nachgefragt. An den Pulvermärkten gab es zuletzt nur wenig Geschäftsaktivitäten. Die Preise haben sich uneinheitlich entwickelt.
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27.07.2010 | Geflügel | Deutschland
AMI/MEG - Die aktuelle Auswertung des GfK-Haushaltspanels belegt, dass
der Trend zu frischen Hähnchenteilen sich ungebremst fortsetzt. Die Käufe
am Hähnchenmarkt lagen im ersten Halbjahr 2010 nach Berechnungen der
MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) kumuliert mit 131.800 t nur um 0,4 % über
dem Vorjahresergebnis.
Jedoch kam es innerhalb des Hähnchenmarktes zu deutlichen Verschiebungen. Bei frischen Teilen gab es im ersten Halbjahr ein Plus von 7,8 %. Auf frische Hähnchenteile entfielen damit bezogen auf das Produktgewicht im ersten Halbjahr bereits 57,8 % der gesamten Haushaltskäufe von Hähnchenfleisch.
Dies ging klar zu Lasten gefrorener Teilstücke. An gefrorenen Teilen wurden im ersten Halbjahr nur noch 34.160 t gekauft, das waren 12,0 % weniger als noch in der ersten sechs Monaten von 2009. Diese Verschiebung ist sicherlich auch auf die stärkere Ausrichtung der Discounter auf das Geschäft mit Frischware zurückzuführen.
Bei ganzen Hähnchenschlachtkörpern zeigt sich ein vergleichbares Bild. Die Käufe an Frischware stiegen um 5,4 %, die Käufe von gefrorenen Hähnchen sanken um 6,6 % t. mehr »
27.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Das Ergebnis der Umfrage der Ernte-und Betriebsberichterstatter deutete im Mai zunächst noch auf eine geringfügige Flächenausdehnung beim Kartoffelanbau hin. Mittlerweile liegen aus fast allen Bundesländern die vorläufigen Angaben zur Bodennutzung vor, die auf das Gegenteil weisen.
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26.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Im Süden und Osten Deutschlands wurde die Ernte von Weizen und allen anderen späteren Getreidearten am Wochenende vielerorts durch Regen unterbrochen. Im Norden und Nordwesten liefen die Mähdrescher dagegen weiter. Erträge und Qualitäten hängen dabei stark von der Bodengüte sowie der Niederschlagsverteilung ab.
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23.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Nachdem die Befragung der Betriebs- und Ernteberichterstatter in Deutschland Anfang Mai noch zu dem Ergebnis kam, dass der Kartoffelanbau 2010 insgesamt um 1 % gegenüber 2009 anwachsen könnte, zeichnet sich mittlerweile mit den ersten vorliegenden Ergebnissen aus der Bodennutzungserhebung das Gegenteil ab.
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22.07.2010 | Gemüse | Marktlage
AMI - In den deutschen Produktionsgebieten ist in der 29. Woche ein reichliches Mengenaufkommen bei Kohlrabi zu verzeichnen. Über niedrige Preise kann der Absatz bis jetzt aber ausreichend am Laufen gehalten werden. Dazu tragen auch preisgünstige Angebote im Lebensmitteleinzelhandel bei. Für die Verbraucher sind Kohlrabi in der 29. Woche zu Angebotspreisen zwischen 19 und 39 Cent pro Stück zu haben. Entlastung gibt es teilweise auch durch den Export. Kurzfristig ist einer Änderung der Marktlage eher unwahrscheinlich.
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22.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Der Getreidemarkt befindet sich derzeit auf Richtungssuche - heterogene Ernteergebnisse und wechselhafte Vorgaben von den Terminmärkten sorgen für Verunsicherung. Die kurzfristige Tendenz bleibt aber „bullisch“: Nach einer Verschnaufpause legten die Getreidepreise sowohl an der Pariser Börse als auch am Kassamarkt zuletzt erneut zu. Dies ist nicht zuletzt auf eine lebhafte Nachfrage der Futterwirtschaft zurückzuführen, die oftmals hohe Prämien akzeptiert.
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21.07.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Die Kursschwäche an der Terminbörse in Paris scheint gestoppt. Am Dienstag rutschten die Rapskurse erneut um 3-4 EUR/t ab, konnten am Ende des Tages aber mit 1 EUR/t im Plus schließen. Der Umsatz hat sich wieder belebt, wobei viele Kontrakte geschlossen oder auf Folgetermine verschoben wurden.
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21.07.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchmärkte stehen im Zeichen der hochsommerlichen Wetterlage. Auch bei den Milchkühen machen sich die anhaltenden Temperaturen über 30°C bemerkbar. Der saisonale Rückgang der Milchanlieferung fiel damit Anfang Juli stärker aus. Die Nachfrage nach Butter ist ferien- und hitzebedingt etwas schwächer. Käse insbesondere Mozzarella und ähnliche Produkte sind dagegen gefragt. Die Pulvermärkte tendieren bei leicht nachgebenden Preisen ruhig.
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20.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die Nachfrage nach Speisefrühkartoffeln bleibt ruhig. Schon der vergangene Juni brachte einen Rückgang der Einkäufe privater Haushalte von 8 %. Angesichts der jüngsten Hitze und der nun in 14 Bundesländern andauernden Schulferienzeit wird sich dies keinesfalls gebessert, sondern eher noch verschlechtert haben. Sonderaktionen des Lebensmitteleinzelhandels haben vor allem auf der Preisseite ihre Spuren hinterlassen.
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19.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Während der Weizendrusch in den Frühgebieten nun richtig Fahrt aufnimmt, nähert sich die Ernte von Wintergerste allmählich ihrem Abschluss nähert. Erträge und Qualitäten der Gerstenernte konnten die Erwartungen meist erfüllen, so dass allzu negative Ernteschätzungen wohl revidiert werden müssen.
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16.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die Preise für Speisefrühkartoffeln stehen leicht unter Druck. Die Erzeuger verkaufen in einigen Gebieten mitunter flott, da abgereifte oder abgestorbenen frühe Sorten auf den Felder mit der Zeit nicht besser werden.
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15.07.2010 | Deutschland | Schweine | Außenhandel
AMI - Großer Optimismus herrscht derzeit nicht am EU-Schweinemarkt. Die hohen Temperaturen dämpfen den Appetit der Verbraucher, was höhere Preise am Fleischmarkt verhindert. Im Vorfeld der Notierungen für die kommende Woche versuchen die Schlachtbetriebe in einigen Ländern die Preise für Schlachtschweine zu drücken. Dies sorgt für Missstimmung auf Erzeugerseite, da das Angebot rückläufig ist und nicht zu viele Schweine vorhanden sind. Wie werden sich die Preise in den EU-Ländern entwickeln?
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15.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI -
Die Ernte von Wintergerste läuft in den meisten Landesteilen auf Hochtouren, in den Frühgebieten ist sie bereits abgeschlossen. Mit den Hektolitergewichten sind die Landwirte insgesamt zufrieden – die Werte bewegen sich überwiegend in einem Bereich von 62 bis 65 kg/ha.
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15.07.2010 | Obst | Marktlage
AMI - In Niedersachsen, dort wo rund 70 % der deutschen Heidelbeeren angebaut werden, kommt in dieser Woche die Ernte stärker in Gang. Nachdem sich dort die Ernte auf Frühsorten konzentriert, wird man in diesen Tagen auch in frühen Lagen mit der Ernte der einen Hauptsorte Duke beginnen. Aus diesem Grund ist zum Ende der 28. Woche mit einer Angebotssteigerung zu rechnen.
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15.07.2010 | Ölsaaten | Bioenergie | Marktlage
AMI - Die Preise für Raps steigen vor dem Hintergrund pessimistischer Ernteeinschätzungen weiter an. Bei den Erzeugerpreisen wird der übliche Preisknick zur Ernte wohl ausbleiben, denn das knappe vordere Angebot setzt sich auch mit Beginn der Rapsernte fort.
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14.07.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung in Deutschland ist nach dem saisonuntypischen Anstieg Ende Juni zuletzt wieder zurückgegangen. An den Rohstoffmärkten hat sich die stabile Lage fortgesetzt. Der Buttermarkt zeigt sich bei stabilen Preisen ruhig. Bei Käse ist die Marktlage ausgeglichen. Die Pulvermärkte tendieren ruhig bei etwas schwächeren Preisen. Auch in der dritten Angebotsrunde für Verkäufe von Magermilchpulver aus der Intervention kam es zu keinen Zuschlägen durch die Kommission.
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14.07.2010 | Deutschland | Fleisch | Verbraucherpreise
AMI - Die Preise für Fleisch und Wurstwaren lagen im ersten Halbjahr 2010 unter dem Vorjahresniveau. Egal ob Schweine-, Rind- oder Geflügelfleisch, die Verbraucher mussten weniger tief die Tasche greifen.
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14.07.2010 | Deutschland | Schweine | Marktlage
AMI - Die heißen Sommertemperaturen machen Mensch und Tier zu schaffen. Während Bahnkunden im ICE schwitzen, erfreut sich manches Mastschwein über klimatisierte Stallanlagen. Ganz spurlos geht die sommerliche Hitzewelle aber auch an den Schweinen nicht vorüber.
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13.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Die gestrigen Schauer und Gewitter suchten hauptsächlich Regionen heim, in denen keine Kartoffeln wachsen. Aus Bayern, Pfalz, NRW, Nordost- und Südostdeutschland und Niedersachsen, ausgenommen Teile des Weser-Ems-Gebietes wird nicht von nennenswerten Niederschlägen berichtet.
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13.07.2010 | Geflügel | EU | Produktion
AMI/MEG - (MEG) Die Bruttoeigenerzeugung von Putenfleisch in der EU sank seit der
Jahrtausendwende drastisch. Von 2000 bis 2009 schrumpfte sie nach
Berechnung der MEG (Marktinfo Eier & Geflügel) um fast 9 % auf 1,818 Mio. t.
Insbesondere die Erzeugung beim größten EU-Produzenten Frankreich ging zurück, und zwar seit 2000 um 43 % auf 433.000 t. Auch im Vereinigten Königreich ergab sich ein Rückgang, und zwar von 21 %. Dort wurden 2009 nur noch 157.000 t erzeugt. In Deutschland gab es in diesem Zeitraum dagegen einen Zuwachs von 29 % auf 376.000 t.
Aktuelle Brütereistatistiken aus den EU-Ländern zeigen, dass der Schrumpfungsprozess der europäischen Putenmast immer noch nicht abgeschlossen ist. Insbesondere in Frankreich setzt sich der Rückgang fort. Mit 18, 3 Mio. Putenküken wurden dort in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 29,1 % weniger Tiere eingestallt. Auch im Vereinigten Königreich ergibt sich ein klares Minus. Von Januar bis Mai schlüpften dort 4,9 Mio. Putenküken, das war ein Rückgang von 9,1 %. In Italien bewegten sich die Einstallungen mit 9,4 Mio. Küken knapp (0,9 %) unter dem Vorjahresvolumen.
Zuwachs in Deutschland und Polen
In Deutschland und insbesondere in Polen stehen die Zeichen dagegen auf Expansion. In den ersten fünf Monaten schlüpften hierzulande mit 18,6 Mio. Puten 3,6 % mehr als 2009. In Polen wurde das 2009er Level mit 7,5 Mio. eingestallter Putenküken sogar um 21,1 % übertroffen. mehr »
12.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Spekulationen über hitzebedingte Ertrags- und Qualitätseinbußen treiben die Getreidepreise weiter nach oben. Franko Hamburg wurde B-Weizen zuletzt bei 162 bis 163 EUR/t besprochen, gut 20 EUR/t höher als Anfang Juni.
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09.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Der Frühkartoffelmarkt befindet sich im Zwiespalt zwischen dürrebedingter Hausse und regional zu hoher Abgabebereitschaft. Bei nur knapp durchschnittlichen Erträgen der frühen Pflanzungen kommt die Flächenräumung zeitgemäß voran.
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08.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Die Hitzewelle hat am Getreidemarkt eine regelrechte Rallye ausgelöst. Unter dem Einfluss von Hinweisen auf Ertragseinbußen in Deutschland, Frankreich und den Schwarzmeerländern legten die Weizenkurse an der Pariser Matif innerhalb von zwei Wochen um gut 20 EUR/t zu.
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08.07.2010 | Obst | Marktlage
AMI - Im deutschen Anbau setzt die Ernte der Süßkirschen verstärkt ein und ergänzt das umfangreiche Importangebot. Von den Erntemengen her besteht bei der deutschen Produktion derzeit kein Druck. Man kann bei der durch sommerliche Temperaturen angetriebenen Nachfrage problemlos verkaufen und die Preise behaupten sich auch auf einem recht stabilen Niveau.
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08.07.2010 | Ölsaaten | Marktlage
AMI - Die Rapspreise weisen wieder nach oben. Sowohl am Termin- als auch am Kassamarkt wurden die Kurse angehoben.
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07.07.2010 | Milch und Milchprodukte | Marktlage
AMI – Die Milchanlieferung in Deutschland war Ende Juni kurzfristig gegen den saisonalen Verlauf wieder steigend. Die Rohstoffmärkte haben sich zuletzt stabil entwickelt. Am Buttermarkt sind die Preise bei ruhigem Verlauf unverändert. Bei Käse setzt sich die feste Marktlage fort. Die Pulvermärkte sind von einer ruhigen Nachfrage und uneinheitlichen Preistendenzen geprägt. Im Vorfeld der dritten Angebotsrunde zum Verkauf von Magermilchpulver aus den Interventionsbeständen warten die Marktteilnehmer ab, ob nach den ersten beiden Runden ohne Zuschläge erstmals Mengen und vor allem zu welchen Preisen von der EU-Kommission verkauft werden.
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06.07.2010 | Rohstoffe | Internationale Märkte
AMI - In der ersten Juliwoche kam es an den internationalen Handelsplätzten für Agrarrohstoffe teilweise zu kräftigen Preissprüngen. Betroffen war speziell der Getreidemarkt. Dagegen entwickelten sich die Märkte für Energierohstoffe überwiegend schwach. Im freien Fall befindet sich weiterhin der Index für den globalen Rohstoffstofftransport, Baltic Dry. Er konnte auch in der ersten Juliwoche sein Niveau nicht halten und notierte unter 2300 Indexpunkten. Kräftige Preisaufschläge waren in der ersten Juliwoche an fast allen Handelsplätzten beim Weizen zu beobachten. An der US-Leitbörse in Chicago kletterten die Notierungen für Futterweizen (SRW) zum Julitermin binnen Wochenfrist um fast 9 % auf 488 USD/bu (144 Euro/t). Am Terminmarkt in Kansas (HRW) zogen der Preise für den Julikontrakt um 6 % auf 507 USD (149 USD/t) und in Minneapolis (HRS) wurde der Sommerweizen (HRS) mit Aufschlägen von 4 % zu 522 USD (153 Euro/t) gehandelt. Der in Europa an der MATIF in Paris gehandelte Mahlweizen sprang für den Augusttermin sogar 12 % nach oben und notierte bei knapp 146 Euro/t.
Noch stärker als der Weizen verteuerte sich in den USA der Mais. Hier zogen die Preise an der Chicagoer Leitbörse im Vorwochenvergleich für den Julitermin um 9 % auf 364 USD/bu (115 Euro/t) an. An der MATIF in Paris legten die Maispreise für den Augusttermin ebenfalls um 5 % auf 168 Euro/t zu.
Spürbar erholt hat sich zuletzt der Euro. Im Vorwochenvergleich notierte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem US-Dollar um gut 3 % fester bei 1,26 Dollar je Euro. mehr »
05.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - Mit Blick auf die Getreidepreise zeigt sich derzeit der Einfluss der „Wettermärkte“. Hitze und Trockenheit geben Spekulationen über Qualitäts- und Ertragseinbußen neue Nahrung und sorgen für einen kräftigen Anstieg der Preise, der durch positive Vorgaben vom Weltmarkt zusätzlich unterstützt wird.
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02.07.2010 | Deutschland | Schweine | Marktlage
AMI - Am Schlachtschweinemarkt versuchen die Abnehmer weiter Druck auszuüben, um eine nochmalige Korrektur des Schweinepreises nach unten zu erreichen. Dies sei aufgrund der negativen Spanne im Fleischverkauf unabdingbar, heißt es auf der „roten Seite“. Die Schweinevermarkter der „grünen Seite“ verweisen jedoch darauf, dass das Angebot durch die hohen Temperaturen nun abnehmen wird und sich die verfügbaren Stückzahlen verkaufen lassen werden. Einem neuerlichen Preisabschlag will die Erzeugerseite nicht zustimmen.
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02.07.2010 | Deutschland | Kartoffelmarkt
AMI - Auch nach dem Monatswechsel verharren die Kartoffelpreise auf hohem Niveau. Die für die kommende Woche in der Pfalz vereinbarten 45,00 EUR/dt für ab Erzeuger lose verladene runde Sorten sind rekordverdächtig. Fast das gesamte Umfeld stützt die momentane Hausse.
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02.07.2010 | Deutschland | Viehzählung
AMI - Nach Angabe des Statistischen Bundesamtes wurden Anfang Mai 12,8 Mio. Rinder in Deutschland gehalten. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre fort: Es gibt immer weniger Rinder in Deutschland, die von immer weniger Landwirten gehalten werden. Zum gleichen Stichtag zählte man rund 26,5 Mio. Schweine, auf den ersten Blick ein Betandsrückgang von 1,5 %, was angesichts hoher Schlachtzahlen etwas verwundert.
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02.07.2010 | EU | Schafe | Marktlage
AMI - Die Erzeugung von Lammfleisch ist in den meisten Ländern der Europäischen Union trotz lukrativer Preise zum Nischengeschäft geworden. Das begrenzte Aufkommen an Lämmern führt zu hohen Lämmerpreisen, die wiederum den Konsum leicht dämpfen. Importe von Lammfleisch aus Neuseeland sind allein wechselkursbedingt um rund ein Drittel teurer geworden und wirken somit ebenfalls preistreibend auf europäische Ware.
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01.07.2010 | Getreide | Marktlage
AMI - An den Getreidemärkten wird kaum noch Ware gehandelt. Die Saison ist formal zu Ende und Lieferungen beschränken sich auf Vertragsware.
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01.07.2010 | Deutschland | Eier | Produktion
AMI/MEG - Die Preise für Käfig- und Bodenhaltung haben sich seit Anfang des
Jahres stark angenähert. Für Bodenhaltungseier mussten die Verbraucher in
den ersten Monaten 2010 dabei tendenziell etwas weniger anlegen als 2009.
Im Mai kosteten 10 M-Eier laut AMI-Verbraucherpreisspiegel 1,34 Euro, das waren 5 Cent je 10 Eier weniger als im Vorjahr. Der Lebensmitteleinzelhandel orderte Bodenhaltungsware weiterhin überwiegend auf Basis längerfristiger Kontrakte und hatte daher wenig Veranlassung seine Preise anzuheben.
Angezogen sind die Preise für Käfigeier bzw. Eier aus der Kleingruppe, die absolut gesehen im LEH nun eine untergeordnete Rolle spielen. Bodenhaltungseier haben Käfigeier offensichtlich als Preiseinstiegsware abgelöst. mehr »
01.07.2010 | Obst | Marktlage
AMI - Aus dem süddeutschen Freilandanbau sind die Erntemengen an Himbeeren bis jetzt noch in relativ begrenztem Ausmaß gestiegen. Man hat im Hinblick auf das deutlich steigende Kaufinteresse überhaupt keine Vermarktungsprobleme, vor allem im Wochenendgeschäft der 26. Woche gibt es noch gewisse Schwierigkeiten, den Bedarf zu decken.
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